Ein heißer Sommer in Berlin. Umbruch, Aufbruch, Veränderung. Im Dickicht der Metropole kommen auch die Gefühle in Wallung. Drei junge Menschen geraten in einen seltsamen Sog von Beziehungen, deren Faszination zur Obsession wird: Die Musikerin Miriam pflegt eine harmonische Beziehung zu dem französischen Arzt Pierre. Doch dann kommt der weiße Südafrikaner John auf der Suche seiner Vorfahren nach Berlin und verliebt sich in Miriam ...

Bei dieser typischen Dreiecks-Beziehungsstory von "Kaspar Hauser"-Regisseur Peter Sehr überzeugen weder die Darsteller noch die Machart. Hier wirkt alles furchtbar verkrampft, verklemmt und gewollt. So kommt die schlappe Aussage überhaupt nicht rüber. "Verquast und symbolträchtig feiert Sehrs Film die Renaissance des Befindlichkeitskinos," schrieb Anette Kilzer treffend im Berliner "tip".

Foto: BR/TiMe Filmverleih