Polizist Klaus Schneider ist in einer Lebenskrise. Seit der Scheidung vor einem halben Jahr, vereinnahmt seine Frau Isabell ihren gemeinsamen Sohn Justus (13). Inzwischen ist Klaus im Umgang mit seinem Sohn hilflos und unsicher. Ausgerechnet da wird er von einem rumänischen Kind einer Diebesbande bestohlen: Sherban, im Alter von Justus, mit allen Instinkten eines Straßenkindes ausgestattet, ist ein professioneller Dieb im Dienst organisierter Banden, die aus der Straffreiheit der Kinder ein Geschäftsmodell gemacht haben. Klaus nutzt seine Erfahrung als Polizist, um Sherban dingfest zu machen. Will Klaus am Anfang noch ein Exempel statuieren und sein Hab und Gut zurückbekommen, so geht ihm nach und nach das Schicksal dieses ungewöhnlichen Jungen nahe - und er beginnt durch Sherban das Verhältnis zu seinem eigenen Sohn zu reflektieren.