Trapper Old Surehand kämpft gemeinsam mit Apachenhäuptling Winnetou gegen weiße Banditen, die einen Zug überfallen und einen Farmersohn umbringen, um die Siedler gegen die Indianer aufhetzen ...

Nach "Unter Geiern" und "Der Ölprinz" war "Old Surehand" die dritte deutsch-jugoslawische Koproduktion, in der Hollywood-Starei Stewart Granger eine der Hauptrollen übernahm. Bei zahlreichen öffentlichen Auftritten in Deutschland konnte man sich davon überzeugen, dass Strangers Ruf des arroganten, selbstsüchtigen und wenig umgänglichen Stars, der ihm von der Boulevardpresse verpasst wurde, ein Trugbild war: Er erwies sich als elegant bescheidener Gentleman, eloquent und ausgesprochen sympathisch. Edgar-Wallace-Regisseur Alfred Vohrer, der bereits "Unter Geiern" inszeniert hatte, setzte den 1894 erschienenen Roman sehr frei und farbenprächtig, aber wenig aufregend in Szene setzte und schrieb die Erfolgsgeschichte von Horst Wendlandts Karl-May-Verfilmungen fort. Seine letzte May-Produktion "Winnetou und sein Freund Old Firehand" folgte 1966. Als edler Winnetou ist natürlich wie immer Frankreichs Vorzeige-Indianer Pierre Brice zu sehen.

Foto: Warner