Der irische Fischer Syracuse staunt nicht schlecht, als er eines Tages eine Frau in seinem Netz findet und er die Schöne auch wiederbeleben kann. Die Frau ohne Vergangenheit will offenbar versteckt bleiben und Syracuse bietet ihr einen perfekten Unterschlupf. Seine Tochter, die bei der Mutter lebt, fühlt sich durch das Auftauchen der "Seehundfrau" in ihrer Phantasie beflügelt und auch der Fischer lebt sichtlich auf, hat er sich doch schon längst in die mysteriöse Fremde verliebt. Dann allerdings taucht eine finstere Gestalt im idyllischen Fischerdörfchen auf, offenbar auf der Suche nach der jungen Frau ...

Regisseur Neil Jordan ("Interview mit einem Vampir", "Breakfast on Pluto", "The Good Thief") drehte mal wieder in seiner Heimat und erzählt, leider nicht ohne Längen, die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe, verquickt diese mit alten Mythen und kindlicher Phantasie. Doch wirklich magische Momente hat Jordan in diesem Krimimärchen leider nicht zu bieten. Interessantes am Rande: die beiden Hauptdarsteller sind inzwischen auch im wirklichen Leben ein Paar.



Foto: Concorde