Nachdem ein Bombenattentat auf eine US-Wohnsiedlung in Saudi-Arabien mehr als 200 Opfer gefordert hat, wird ein FBI-Team eingeflogen, das vor Ort ermitteln soll. Doch die Fahndung nach den Drahtziehern des Attentats erweist sich als lebensgefährlich. Denn nicht alle Saudis sind den US-Amerikanern freundlich gesonnen. Dennoch gelingt er dem Team unter Leiter Fleury innerhalb kurzer Zeit die Hintermänner der Terroristen ausfindig zu machen. Doch dann wird einer der Amis entführt, um ihn vor laufender Kamera zu enthaupten...

Auch wenn Schauspieler Peter Berg mit seinem Kinoregiedebüt "Very Bad Things" wenigstens formal überzeugen konnte, zeigte sich seinerzeit bereits eine inhaltlich fragwürdige Story. Dies wurde mit Werken wie "Welcome to the Jungle" nicht besser, findet aber nun in diesem äußerst bedenklichen Machwerk seine bisherige Krönung: Offener Rassismus (die Saudis sind zu blöd, selbst gescheit zu ermitteln, fast hinter jedem Schleier steckt ein Terrorist usw.) und Brutalitäten bis zum Ekel-Anfall. Spannung bleibt dabei schnell auf der Strecke. Was ein brisanter Polit-Thriller hätte werden können, entpuppt sich als oberflächliches Action-Spektakel.

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