Da Kate eine Fehlgeburt erlitten hat, sich aber ein weiteres Kind wünscht, entschließt sie sich gemeinsam mit ihrem Mann John zu einer Adoption. Im Waisenhaus sind die beiden von der aufgeweckten Esther angetan. Doch als das Mädchen im trauten Kreise aufgenommen wird, ahnt man nach und nach, dass in ihr das Böse wohnt. Denn Esther ist nicht nur berechnend und kaltblütig, sie hat auch ihre eigene Vorstellung von perfekten Familienleben ...

Zugegeben: Dass das Grauen hinter einer freundlichen Fassade sitzt, ist nicht gerade die Neuentdeckung einer Geschichte des Horror-Genres. Doch mit welch fiesem Kalkül hier das scheinbar nette Mädchen zu Werke zieht, ist schon aller Ehren wert. Regisseur Jaume Collet-Serra ("House of Wax") hat sich ein paar muntere Ideen einfallen lassen, um das Böse in einer netten Familie wüten zu lassen. Das hat er mitunter so perfide inszeniert, dass Erinnerungen an Albtraum-Werke wie "Rosemaries Baby" wach werden. Stark: die junge Isabelle Fuhrman als durchtriebenes Biest.

Foto: Kinowelt