1931: Am Sterbebett seines Vaters schwört der Gangster Angelo "Snaps" Provolone, ein ehrlicher Mann zu werden. Doch seine Tochter Lisa wirft ihm reichlich Steine in den Weg: Sie hat sich nämlich unsterblich in Papis Chauffeur Oscar verliebt, und der ist durchgebrannt. Auch sonst herrscht in Provolones Haus plötzlich ein Chaos, das mit Worten nur schwer zu beschreiben ist. Vor allem sind da die drei gleich aussehenden Taschen: eine mit Geld, eine mit Juwelen, eine mit Damenunterwäsche. Natürlich werden sie ständig miteinander vertauscht...

Der Film basiert auf einem Theaterstück, das in seiner ersten Verfilmung (von Edouard Molinaro, 1967) eine Paraderolle für Grimassen-Weltmeister Louis de Funès war. Die Rolle scheint zunächst nicht zu dem schon physisch ganz anderen Sylvester Stallone zu passen. Deshalb wurde der Film bei seinem Erscheinen in den meisten Fällen verrissen. Doch das ist ungerecht. Stallone setzt in seiner ersten komischen Rolle zwar ganz andere Akzente als de Funès, doch die sind nicht unbedingt schlecht. Als grober Klotz tappst er mit mühsam erkämpfter Beherrschung durch das Kuddelmuddel, wo de Funès hemmungslos den Tobsüchtigen spielen konnte. Der liebevoll ausgestattete Film funktioniert als Verwechslungskomödie jedenfalls ausgezeichnet.

Foto: Warner/Touchstone Pictures