Der 10-jährige Oskar liegt sterbenskrank im Hospital und erfährt ungewollt, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Da läuft ihm zufällig "Die Dame in Rosa" über den Weg, die eigentlich nur hofft, im Krankenhaus ein lukratives Geschäft für ihren neuen Pizza-Service zu ergattern. Doch mit ihrer direkten und recht ungestümen Art bringt sie den traurigen Oskar immerhin auf Trab. So wundert es nicht, dass er sie seinen Eltern vorzieht. Fortan besucht die Frau den Jungen und schnell entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft, die nicht nur dem Kind gut tut ...

Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt ("Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran") verfilmte die eigene Vorlage und versteht es vortrefflich, eine herzergreifende Geschichte mit einer deftigen Prise Humor zu würzen. So bietet er tiefgründige Unterhaltung als Ode an das Leben. Nach seinem Regiedebüt "Odette Toulemonde" erweist sich Schmitt hier erneut als großartiger Erzähler. Dabei konnte er auch auf die Kunst seiner Mimen – allen voran Max von Sydow und Michèle Laroque – setzen.



Foto: Kinowelt