Ganz Niedernussdorf ist in Aufruhr, denn wieder ist eine Leiche kurz vor der Gemeindegrenze gefunden worden. Dieses Mal handelt es sich um eine weibliche Leiche, die Ermordete hatte in einem Pflegeheim gearbeitet, in dem auch ihr Vater lebt. So beginnt Polizeihauptkommissarin Gisela Wegmeyer mit ihren Ermittlungen, die sie zu dem Arzt Dr. Huber führen, der bei der Vernehmung einen Herzinfarkt erleidet. Eine der Arzthelferinnen bringt Gisela schließlich auf eine neue Spur: Dr. Huber ist auch Mitinhaber des Wellness-Centers "Paradies 505", in dem das Opfer nebenberuflich gearbeitet hatte …

Erneut ein witziger Krimi, dem man stellenweise aber besser eine deutsche Untertitelung spendiert hätte, so dass auch wirklich alle Zuschauer die mitunter schwer verständlichen Niederbayern verstehen. "Paradies 505. Ein Niederbayernkrimi" ist bereits das zweite Werk nach "Sau Nummer vier. Ein Niederbayernkrimi", dass Regisseur Max Färberböck ("Anonyma - Eine Frau in Berlin", "Bella Block - Vorsehung") nach dem Drehbuch von Christian Limmer vor dem Hintergrund der bayerischen Landschaft mit teils deftigen wie eigenwillig-skurillen Charaktern drehte.

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