Die befreundeten Palästinenser Khaled und Said werden eines Tages von einem fanatischen Islamisten angesprochen und zu Selbstmordattentätern ausgebildet. Obwohl sich der eine von ihnen gerade verliebt hat, stimmt er zu, sich in Tel Aviv in die Luft zu sprengen. Doch am Tag des geplanten Attentats läuft alles schief. Die Freunde sind voneinander getrennt und wissen nun nicht, was sie machen sollen...

Der palästinensische Regisseur Hany Abu-Assad überzeugte 2002 bereits mit "Rana's Wedding (Jerusalem, another day)". Nun erzählt er eine ganz andere Geschichte und beleuchtet vor allem den Wahnsinn in Jerusalem, bei dem Selbstmordattentate fast schon auf der Tagesordnung stehen. Seine schonungslose und nüchterne Darstellung über die Macht von Fanatikern erhielt bei der Berlinale 2005 den Publikumspreis und wurde 2006 mit dem Golden Globe als bester nichtenglischsprachiger Film ausgezeichnet.

Foto: Constantin