Krystof und Tereza, beide Anfang 30, leben zusammen in Prag und lieben sich. Und doch leben sie aneinander vorbei, wie in getrennten "parallelen Welten" eingesperrt. Aber Parallelen kreuzen sich nie...

In diesem Beziehungsdrama erzählt Regisseur Petr Václav von der Agonie eines Liebespaares und der Wiedergeburt jedes einzelnen nach der Trennung. Er zeigt dadurch auch den Alltag seiner Generation in Prag: eine Generation, die zu Zeiten der "samtenen" Revolution 20 war und von der sich ein Teil ohne große Überlegung an die Umwälzungen anpassen konnte, und der andere Teil aber blasiert die allgemeine Begeisterung beobachtet. "Parallele Welten" ist ein inniger Film, in dem Petr Vaclav mit seiner gewohnten Genauigkeit in Stil und Charakterbeschreibung die Mechanismen des Verfalls einer Liebesbeziehung schildert und gleichzeitig ohne zu beschönigen ein Bild seiner Generation zeichnet. "Parallele Welten" wurde mit dem Golden Kingfisher des Pilsener Filmfestivals 2001 preisgekrönt und vom Filmfestival San Sebastian ausgewählt.