Der Film dreht die Zeit um 100 Jahre zurück und zeigt das Pariser Leben der Jahre 1900 bis 1914, die sogenannte Belle Epoque. Buchstäblich durch Tausende Filmmeter haben sich Nicole Vedres und Pierre Braunberger gewühlt, um diese Dokumentation zu erstellen. Am Ende ihrer Arbeit haben sie Ausschnitte aus rund 700 Spielfilmen und Wochenschauen zu einem umfassenden Sittengemälde zusammengefügt.

Entstanden ist ein vergnügliches Porträt der Gesellschaft, der Kunst und der politischen und technischen Entwicklungen von der Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg. Wir begegnen der ersten Frau in Hosen und Frauen in Männerberufen; wir erleben Duelle, Pferderennen, Hochzeiten und Hochwasser, beobachten Liebesschwüre, Gewerkschaftsdemonstrationen, Sommerfrischler und Hundezüchter. Zahlreiche große Künstler der Zeit haben kurze Auftritte, darunter: Maurice Chevalier, Enrico Caruso, André Gide, Guillaume Apollinaire, Auguste Renoir, Claude Monet und Claude Debussy.