Clara Paige ist eine schöne, intelligente Frau, die ehrgeizig ihre politische Karriere verfolgt. Sie ist ein gerngesehener Gast bei Talkshows und auf Parties. Von ihrem Mann Gerald, der zu trinken begonnen hat, hat sich Claire abgewandt. Eines Tages lernt sie in Paris bei einer Konferenz den brillianten Unternehmer Wallace Sharp kennen, der über das verfügt, was Clara schon vor langer Zeit ihrer Karriere opferte: Begeisterungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Integrität. Er lädt sie zum Essen mit der Familie seines Schwagers ein und Clara genießt den Abend mit vollen Zügen. Danach spaziert sie gedankenverloren durch die Straßen von Paris, wobei ihr die Einsamkeit ihres Lebens bewußt wird. Auf einer Brücke steht plötzlich Michael Swanton, ein ehemaliger Geschäftsmann, der von Gerald ruiniert wurde, vor ihr. Es kommt zu Handgreiflichkeiten, in deren Verlauf Michael in die Seine stürzt. In Panik läuft Claire davon, muss aber bald mit Entsetzen feststellen, dass sie ihre Tasche auf der Brücke verloren hat...

Der Dramatiker, Drehbuchautor und Regisseur David Hare gilt als Experte für Frauengeschichten mit Thrillercharakter. Nach den Filmen "Wetherby" und "Eine demanzipierte Frau" mit Vanessa Redgrave und Meryl Streep steht nun Charlotte Rampling im Mittelpunkt der Emanzipationskritik.