Aix en Provence, 1974: Auf dem Gymnasium sind Inès, Emilie, Marion und Stella eine unzertrennliche Clique. Die Teenager bauen sich eine innere Phantasiewelt auf, die sonst niemand betreten darf. Die ersten Wirren der Pubertät, Mädchen auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Emilie, Stella, Inès und Marion helfen sich gegenseitig über die ersten Enttäuschungen und die die ersten Desillusionierungen hinweg.

Ein gelungener Jugendfilm von Noémie Lvovsky, die hier die Entwicklung von vier Mädchen aus der Nähe verfolgt. Ihre beständigen Infragestellungen, ihre Entdeckungen werden in kleinen tragikomischen Episoden skizziert: die Abfahrt der Mutter Emilies, der Tod von Stellas Hund, der Diebstahl eines Foetus-Skelettes aus dem Biologiesaal des Gymnasiums, die Streiche und Sticheleien. Mit großer Sensibilität und einem ausgeprägten Gespür für Farben, Musik und Tanz erzählt Lvovsky anrührend und amüsant diese Geschichte. Neben ihrer eigenen Regie-Karriere arbeitet Noémie Lvovsky auch immer wieder als Drehbuch-Autorin. So arbeitete sie etwa mit an dem Buch von Yolande Zaubermans letzten Film "Clubbed to Death" (1996).