An einem verregneten Sommerabend fahren sieben Freunde zu einem alten Bunker, der gerade zum neuen "Phobos Club" umgebaut wird. Im Bunker freuen sich alle auf eine ausgelassene Party, als sich plötzlich die Türen nicht mehr öffnen lassen. Auf sich allein gestellt und ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt ist dies der Beginn eines Albtraums ...

Ein Horrorfilm nach Genre üblichen Mustern von Oleg Assadulin. Der aus dem russischen Tscheljabinsk stammende Regisseur und Darsteller ("One Day in Europe"), Absolvent der deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin, machte sich zunächst als Regisseur von Musikvideos einen Namen (so etwa für Marusha, Juli und Reamonn) und gab 2004 mit dem Episodenfilm "Asyl" sein Langfilm-Regiedebüt. In "Phobos" nutzte er nach seinem nur auf DVD erschienenen Horrorfilm "Fleischermeister - Geschnitten oder am Stück" wieder einen verschlossenen Bunker als Ausgangspunkt für eine klaustrophobische Geschichte, die mit den Ängsten der Protagonisten spielt. Allerdings hat man derlei Werke schon vielfach gesehen und Assadulin gewinnt dem Genre keine neuen Facetten ab.

Foto: Kinostar