Als der Latino Miguel Pinero 1972 als Dieb im Gefängnislandet, versucht er mit Rap-Improvisationen aus seinemissliche Lage und die sozial bedenklichen Verhältnisse aufder Straße aufmerksam zu machen. Wieder auf freiem Fuß startet er mit dem autobiografisch geprägten Theaterstück "Short Eyes" eine bemerkenswerte Karriere. Trotz seinesErfolges bekommt Pinero aber seine Drogensucht nicht in denGriff. Der totale Abstieg ist vorprogrammiert...

Dies ist nicht nur infolge des auf Video gedrehtenBildmaterials (grobkörnig, unscharf, verwackelt) eineZumutung für den Zuschauer, sondern auch in Filmsprache -wilde, unverständliche Schnittschnipsel - und in derErzählweise. Denn die Endlos-Plaudereien bringenden einst gefeierten Underground-Poeten Piñerodem Zuschauer keinesfalls näher. Im Gegenteil. Da hilft auch die passable Leistung von Hauptdarsteller Benjamin Bratt wenig. Schade eigentlich!