Hannelore Martens ist völlig überrascht, als ihre Jugendliebe Valentijn Heydens nach Jahren bei ihr auftaucht. Er bittet sie um Hilfe, weil sein Vater bedroht wird. Als dieser bald darauf ermordet wird, entdeckt Pieter van In, dass Valentijn Hannelore als Alibi benutzt hat. Zu der wachsenden Spannung zwischen Pieter und Hannelore kommt die Bestürzung, als plötzlich auch Valentijns Mutter einem Mordanschlag zum Opfer fällt. Bei einem Besuch König Alberts II. von Belgien in Brügge wird Pieter van In mit dessen Begleitschutz betraut. Dabei stellt sich heraus, dass der König ein guter Freund Broos ist, dem zweiten Mann und Notar von Valentijns Mutter. Nach einem Treffen mit Valentijn ist Hannelore plötzlich verschwunden, und van In wird eine rätselhafte Nachricht zugespielt: Hannelore ist dort, "wo der Bär den Fuchs fangen kann". Er befürchtet das Schlimmste, beauftragt Guido Versavel mit der Bewachung des Königs und versucht fieberhaft, die verschlüsselte Botschaft zu knacken - bevor es zu spät ist ...

Erneut ein komplexer Fall aus Flandern. Regisseur Jan Matthys, der 2004 bereits die Episode "Pieter Aspe - Mord in Brügge - Die Affaire Dreyse" inszenierte, verstand es hier erneut, die 2000 erstmals erschienene Vorlage von Bestseller-Autor Pieter Aspe gekonnt umzusetzen. In der Rolle des schönen Entführungsopfers Hannelore ist die attraktive Francesca Vanthielen ("Boys and Girls") zu sehen, die von 2004-2009 in insgesamt 62 Episoden der in Belgien äußert beliebten Krimiserie spielte.

Foto: ZDF/Marianne Houzet