Mimi ist neunzehn und geht noch zur Schule. Sie lebt mit ihrer Mutter in einem Berliner Vorort, träumt aber von einem anderen Leben an einem anderen Ort. Sie hat Freundinnen und einen Freund und wünscht sich trotzdem weg. Auf einer Klassenfahrt nach Paris lernt sie einen Mann kennen und verbringt die Nacht mit ihm. Am nächsten Morgen erfährt sie, dass der Mann in einer festen Beziehung lebt. Einige Wochen später stellt sie fest, dass sie schwanger ist. Überstürzt und ohne ihre Mutter zu informieren macht sie sich erneut auf den Weg nach Paris.

Eine Geschichte über eine junge Frau an der Schwelle der Erwachsenenwelt. Dabei setzt die Regisseurin auf ruhige Bilder und eher belanglose Alltagsdetails. Wer's mag... Der Film lief übrigens 1998 auf der Berlinale und war im gleichen Jahr auf den Filmfestspielen in Cannes der einzige deutsche Beitrag im offiziellen Programm.