Im Jahre 1607 landet ein Schiff mit einer Gruppe englischer Siedler vor der Küste des heutigen Virginias. Während der arrogante Gouverneur Ratcliffe die Ausrottung der indianischen Ureinwohner im Sinn hat, freundet sich Soldat John Smith mit der hübschen Häuptlingstochter Pocahontas an. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Doch zwischen ihren Völkern geht es nicht so harmonisch zu. Bald kommt es zu Konflikten zwischen den Bleichgesichtern und den Rothäuten. Pocahontas vermittelt mutig zwischen den Parteien - doch leider ohne Erfolg ...

Im Auftrag der Disney-Studios inszenierten Mike Gabriel und Eric Goldberg dieses kindgerechte Abenteuer, bei dem - wie oft bei Disney-Filmen - die Tierfiguren (Waschbär, Kolibri und Hund) mal wieder die witzigsten Momente für sich verbuchen können. Ebenfalls gut: die Musik von Alan Menken, der schon bei "Arielle, die Meerjungfrau" überzeugte. Ansonsten erweist sich der 33. abendfüllende Zeichtrickfilm aus den Disney-Studios als verklärter Indianer-Kitsch. Außerdem wurden die historischen Begebenheiten auf dem die als "Legende" ausgewiese Geschichte basiert aufs Gröbste verändert. Denn die historische Pocahontas reiste mit nach England und starb dort als junge Frau kläglich an einer für Indianer unbekannten Kinderkrankheit.

Foto: Disney