Hauptmann Fuchs und Leutnant Berger verfolgen den Weg einer verschwundenen Geldsendung. Frohberger, Leiter eines Postamtes, kann nicht glauben, dass einer seiner Mitarbeiter die 1.000 Mark gestohlen haben soll. Er ist überzeugt, dass alles nur ein Missverständnis sei. Doch er irrt. Die Verlockung war für den jungen Postangestellten Sven Seidel zu groß. Aber der Verdacht fällt nicht nur auf ihn, sondern auch auf andere Kollegen. Sven wird deshalb von Gewissensbissen gequält, bereut seinen unüberlegten Schritt und vertraut sich in seiner Verzweiflung seinen Eltern an. Aus Liebe zu seinem Sohn und aus Angst um den Ruf seiner Familie versucht Svens Vater, die Tat zu vertuschen. Er missbraucht dafür seine dienstliche Stellung bei der Post und nimmt bewusst in Kauf, dass der Verdacht der Unterschlagung dadurch auf einen Unschuldigen fallen könnte. Doch sein Plan scheitert. Sein Eingreifen hat tragische Folgen...