Leidenschaftlich, engagiert, aber manchmal etwas unbeherrscht, so könnte man Antonia Reiser beschreiben. Sie tritt gerade ihre neue Stelle als Polizeipsychologin in Nürnberg an. Vorerst hat sie jedoch noch heftige Schwierigkeiten, sich mit ihrem neuen Arbeitgeber, der Polizei, zu identifizieren. Da ihr der Beamtenapparat und die Hierarchie ein einziger Gräuel sind, sind die Konflikte mit ihrem Chef vorprogrammiert. Der Polizeipräsident, ein gutmütiger Mensch, aber eben vom alten, konservativen Schlag, hat seine liebe Not, mit seiner neuen Mitarbeiterin fertig zu werden. Gegen Antonias Energie und ihr ungestümes, manchmal auch unvernünftiges Vorpreschen zieht er oft den Kürzeren.