Der Fall, in dem Hauptkommissar Beck diesmal zu ermitteln hat, ist so außergewöhnlich, daß er fast unlösbar scheint. Einer jungen Frau, Katja Kraatz, wurde ein fremdes Kind in den Kinderwagen gelegt; ihr kleiner Junge Marius dagegen ist spurlos verschwunden. Für eine Entführung gibt es aber keine Hinweise, und auf die Frage, weshalb der Frau das fremde Kind in den Kinderwagen gelegt wurde, findet Beck zunächst keine Antwort. Auch Kerstins Freund Ralf Dassendorf, der Vater von Marius, ist fassungslos, als er von dem mysteriösen Verschwinden seines Sohnes erfährt. Schließlich meldet sich Evelin Friedau, die Mutter des fremden Kindes, bei der Polizei, doch auch jetzt kommt keine Klarheit in diesen Fall. Der wenige Wochen alte Marius bleibt verschwunden. Ein Verbrechen wird immer wahrscheinlicher, und nach Tagen besteht keine Hoffnung mehr, daß das Kind noch lebend gefunden werden kann.