Es sieht so aus, als würde das Leben von Gerda Stadler (Karin Boyd) zu einer Katastrophe werden. Zuerst muss sie von Bastian (Jens Woggon), einem Angestellten, erfahren, dass ihre über alles geliebte Tochter Marianne (Dennenesch Zoudé) sie verlassen will. Bastian, der Marianne seit Jahren unglücklich liebt, erzählt ihr, dass Marianne keine Lust mehr hat, in der Kfz-Werkstatt ihrer Mutter zu arbeiten und plant, mit ihrem Geliebten in einem anderen Land eine neue Existenz aufzubauen. Aber es kommt noch schlimmer. Um Trost zu suchen, flieht Gerda zu ihrem Geliebten Jogi (Henning Baum), der auch bei ihr in der Werkstatt arbeitet. In dessen Bett findet sie ihre Tochter Marianne. Sowohl für die Tochter als auch für die Mutter bricht eine Welt zusammen. Kurze Zeit danach wird Jogi tot aufgefunden. Doch das Unglück reißt nicht ab. Nach einem Motorradunfall wird Marianne schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. War es kein Unfall, sondern ein Selbstmordversuch? Polizeipsychologin Dr. Sylvia Jansen (Gaby Dohm) kümmert sich um die junge Frau. Als für Kommissar Jürgen Tauber (Edgar Selge) Marianne zunehmend mehr unter Tatverdacht gerät, erscheint Gerda Stadler bei ihm und gesteht den Mord. Tauber glaubt ihr nicht, aber er muss sie in Haft nehmen. Sylvia Jansen vermutet, dass die Mutter die Schuld der Tochter auf sich nehmen will. Das leuchtet sogar Tauber ein. Nach einigen weiteren Recherchen kann Gerda eindeutig entlastet werden. Die Mutter jedoch hält weiter daran fest, dass es richtig ist, dass sie im Gefängnis sitzt. Nun fällt auch Sylvia Jansen nichts mehr ein. Ein dunkles Geheimnis, das nicht in Zusammenhang mit dem aktuellen Fall steht, scheint mit in diese Geschichte hineinzuspielen. Schatten aus der Vergangenheit?