Direkt vor dem Schweriner Landgericht wird Richter Gotthold eine Kugel in den Allerwertesten gejagt. Die Spuren führen die beiden Kommissare Diekmann und Hinrichs schnell zur Freundin eines von Gotthold verurteilten Skins. Die Tatwaffe soll laut Projektilvergleich in der Asservatenkammer der Polizei liegen. Und deren Verwalter ist der Vater des Mädchens. Dr. Stuber und sein Stammtischbruder, der Oberstaatsanwalt Ratz, verkünden der Presse schon die Aufklärung des Falles. Doch dann bekommen Hinrichs und Diekmann die Akte über einen Mord in die Hand, der vor Jahren angeblich mit der Büchse begangen wurde. Damals wurde der Ex-Stasi-Major Rolf Heidenreich für schuldig befunden, den Vorsitzenden der Jagdgesellschaft "Diana" erschossen zu haben. Da trifft auch Ratz eine Kugel in den Hintern. Und die Kommissare entdecken mittels neuer Projektilvergleiche, dass weder die Gesäß-Anschläge noch der zurückliegende Mord mit der asservierten Büchse begangen wurden. Im Gefängnis sitzt der falsche Mann! Aber wer war der echte Mörder? Die Kommissare nehmen die Jagdgesellschaft ins Visier. Sie müssen dabei gegen eine Clique ihrer vorgesetzter Juristen antreten: Dr. Stuber, Ratz, den Jagdvorsitzenden und eifersüchtigen Ehemann Günther Dzieran. Es stellt sich heraus, dass die tatsächliche Mordwaffe niemandem anders als Ratz gehört und seine Untergebenen damals Beweise gefälscht hatten. Doch war er wirklich der Täter? Immerhin wurde er jetzt selbst Opfer eines Anschlags.