Als Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber drei mysteriöse Holzkisten aus Montevideo erhält, ahnt er noch nicht, in welch verzwickten Fall er verwickelt wird. Die Kisten enthalten unzählige Mengen an Material aus dem Zweiten Weltkrieg - darunter auch Militaria-Pretiosen. Absender ist ein gewisser Ferdinand Wittlich, der Tauber völlig unbekannt ist. Nicht nur, dass der Kripo-Mann seitdem mit Anrufen von Militaria-Sammlern bombardiert wird. Unerwartet steht auch Taubers Schwester Eva vor der Tür, mit der er seit Jahren kein Wort mehr gewechselt hat. Schuld an ihrem Zerwürfnis ist die ungeklärte Rolle, die ihr Vater, ein Pfarrer, während der nationalsozialistischen Herrschaft gespielt hat. Wider Willen muss sich Tauber unausweichlich mit der ängstlich verdrängten Vergangenheit auseinander setzen, während er immer mehr von interessierten Sammlern belästigt wird. Vor allem ein Aquarell vom Walchensee ist in kundigen Sammlerkreisen wohl von besonders großer und geheimnisvoller Bedeutung. Allen voran jagen Anwalt Thiel und der Journalist Schmitt mit allen Mitteln diesem rätselhaften Gemälde hinterher. Eines Nachts lauert Schmitt deswegen sogar Tauber auf einer Eisenbahnbrücke auf. Als Schmitt am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, gerät Tauber selbst unter Mordverdacht: Er wurde am Tatort beobachtet. Jo Obermaier möchte ihrem Kollegen helfen, aber Tauber schaltet auf stur.