Tobias Törner hat sich verdrückt. Als Jens Hinrichs eines Morgens ins Büro kommt ist Törners Schreibtisch leer. Auf der blank gewienerten Tischplatte steht ein Aquarium, geschmückt mit einer blauen Schleife. "Ich habe Sie verlassen ... wahrscheinlich für immer", steht in dem beigefügten Abschiedsbrief, der Hinrichs schon etwas melancholisch stimmt. Weiter nördlich in der alten Hansestadt Wismar macht sich Ronny Sorgen über den Verbleib seiner Freundin Caroline. Markus Tellheim, ehemals bei der Wasserschutzpolizei, jetzt Kommissar auf dem Land, kann nicht wirklich helfen. Doch kurz drauf wird die Leiche der Vermissten in Wismar gefunden. Kommissar Hinrichs wird nach Wismar geschickt, um den Kollegen vor Ort zu unterstützen - es ist Tellheim. Zunächst werden die beiden nicht so richtig warm miteinander...

Christine Hartmann inszenierte diesen melancholisch stimmenden Fall nach dem Abschied von Henry Hübchen alias Kommissar Törner um das neue Ermittlerduo Uwe Steimle und Felix Eitner nach dem schlüssigen Drehbuch von Beate Langmaack ("Mein Bruder, der Idiot", "Hat er Arbeit?", "Königskinder", "Leben wäre schön"). Die "Tatort"-erfahrene Regisseurin inszenierte zuvor unter anderem die Krimis "Die Tochter des Kommissars" und "Davon stirbt man nicht", konnte aber auch mit den Komödien "Es geht nicht immer nur um Sex" und "Wie buchstabiert man Liebe?" überzeugen.