Francine Fishpaw aus Baltimore träumt davon,das Leben einer ganz normalen amerikanischen Hausfrau zu führen. Wenn da nicht ihre Familie wäre: Ihre Mutter nervt, ihr Ehemann ist ein chauvinistischer Pornokinobesitzer, die Tochter hat sich von einem Punk schwängern lassen, und der Sohn macht sich als berüchtigter "Fußstampfer von Baltimore" strafbar. Trost sucht Francine im Alkohol, bei ihrer verrückten Freundin Cuddles und in Tagträumen von Playboy Todd Tomorrow.

John Waters drehte eine nicht immer treffsichere Satire auf amerikanische Mittelstandsfamilien mit ihrem übertriebenen Reinlichkeitsfimmel. Der Gag des Film bestand seinerzeit in dem "Odorama"-Verfahren: Der Kinogast bekam eine Geruchskarte, musste beim Erscheinen einer bestimmten Zahl an einer markierten Stelle der Karte reiben und bekam so den jeweiligen - meist üblen - Geruch zu diversen Situationen geliefert. Doch im Fernsehen muss der Betrachter sich die Gerüche wohl vorstellen.