Im Jahr 79 n. Chr. Kommt der britische Sklave Milo als Gladiator nach Pompeii. Während im römischen Reich eine Intrige die nächste jagt, verliebt sich Milo in die schöne Cassia, Tochter des Stadthalters. Doch auf die hat es ausgerechnet der fiese Senator Corvus abgesehen. Der war einst in Britannien dafür verantwortlich, dass Milo als einziger das Massaker an seinem Stamm überlebte. Während Milo in der Arena um sein Leben kämpft, bricht der Vesuv aus und bedeckt die Stadt mit Schutt und Asche. Milo versucht verzweifelt, Cassia zu rettten ...

Action-Regisseur Paul W.S. Anderson (zuletzt etwa mit "Die drei Musketiere" grandios gescheitert) hat sich diesmal auf die Pfade klassischer Geschichtsklitterung à la Hollywood begeben und eine Mischung aus Katastrophen- und Sandalenfilm inszeniert, der krampfhaft versucht, die Eruption des Vesuv in eine banale Liebesgeschichte zu integrieren. Zeitweise ist ihm das durchaus gut gelungen, doch die äußerst dünnen bis saudämlichen Dialoge schmälern das Vergnügen an diesem Schmachtfetzen deutlich. Immerhin können sich einige 3D-Effekte ebenfalls durchaus sehen lassen.



Foto: Constantin