New York, 1995: Der schwule Pornostar Mark Anton verschwindet auf dem Höhepunkt seiner Karriere spurlos. Jahre später recherchiert der Journalist Michael Castigan ein Snuff-Video, auf dem der Mord an Mark zu sehen ist, und beginnt, sich mit dem nie aufgeklärten Fall zu beschäftigen. Völlig besessen von der Suche verstrickt er sich in ein immer enger und bedrohlicher werdendes Netz aus bösen Ahnungen und Spekulationen, die unmittelbar mit seinem eigenen Leben verknüpft zu sein scheinen. Und auch Pornostar Matt wird in den Fall Mark Anton hinein gezogen, als er dessen Lebensgeschichte verfilmen will ...

Ein Thriller mit einem provokativen Titel von Regiedebütant David Kittredge, der die in ihn gesetzten Erwartungen aber zu keiner Zeit erfüllt. Nach eigenen Buch inszeniert, verwob Kittredge hier drei Episoden, die allerdings beinahe ohne Zusammenhang zu sein scheinen. Mit schnellen Schnitten in düsterer Videoästhetik gedreht, erinnern die von musikalischem Staccato begleiteten Bilder zwar ein wenig an Werke von David Lynch, ohne aber deren Qualität zu erreichen. Darüber hinaus bleiben die Charakterzeichnungen ziemlich dürftig, ständig fragt sich der Zuschauer nach den Beweggründen der Protagonisten. Und selbst von der Titel gebenden Pornografie ist hier kaum etwas zu sehen. Da können auch die Darsteller nichts mehr retten!



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