Während die Welt beinahe eine Wüste ist, ist es den Menschen angeblich gelungen, ihre Probleme mit den Spezies der mordenden Vampire dank kämpferischer Priester beizulegen, indem sie die Vampire nahezu ausgerottet und den Rest in Reservaten eingepfercht hat. Doch nun zieht eine Horde Vampire übers Land. Als man die Nichte des bekanntesten Priesters entführt und der Klerus die neue Gefahr schlichtweg verneint, macht sich der als legendärer Gotteskrieger alleine auf, das Mädchen zu finden. Nur der Freund der Nichte schließt sich ihm an. Der Priester merkt schnell, dass er es mit einem ganz üblen Wesen zu tun hat ...

Die Mischung von Postapokalypse, Vampir- und Westernelementen von Scott Charles Stewart ("Legion") ist zumindest in der Welt der Comics nicht wirklich neu. So ist auch dieser krude Mix aus Sciencefiction, Horror, Western und übernatürlicher Action nichts besonderes. Von suspensevoller Spannung ist dieser alberne Streifen ebenso entfern wie von gut gemachter Comic-Kunst. Hohle Phrasen, langweilige Action, schlechte Computer-Bilder, ein deutlich unterforderter Karl Urban als Bösewicht und eine hirnrissige Dramaturgie – und das in einer 3D-Version, die nur dem Zweck dient, dem Zuschauer mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Das Positivste, was man hier sagen kann: Paul Bettany macht seine Sache gut und der Film ist immerhin erfrischend kurz.



Foto: Sony