Der pflichtbewusste Alvin hat seinem umtriebigen Schwager Lance einen Sommerjob verschafft. Jetzt, 1988, befinden sich die beiden in der Einsamkeit jener Wälder, die von einem verheerenden Brand zerstört wurden. Ihre Aufgabe: die Fahrbahnmarkierungen der kilometerlangen Landstraße erneuern. Während Alvin die Stille genießt, leidet Lance sichtlich unter der Isolation in der Natur. So wundert es nicht, dass sich die beiden bald auf die Nerven gehen und sogar aneinander geraten. Doch als Lance erfährt, dass seine Schwestern sich von Alvin trennen will, verträgt er sich wieder mit ihm. Ein mysteriöser Lastwagenfahrer erstaunt die beiden ebenso wie eine ältere Frau, die bei dem Brand ihr Haus verlor ...

Regisseur David Gordon Green bewies schon mit Filmen wie etwa dem Thriller "Undertow - Im Sog der Rache" durchaus, dass er mit dem Hollywood-Mainstream-Kino nicht allzu viel anfangen kann. Nach seinen geschmack- wie hirnlosen Gag-Ansammlungen "Ananas Express" und "Bad Sitter" folgt nun eine durchaus ungewöhnliche Geschichte, die allerdings nicht auf seinem Mist gewachsen ist. Denn Green hat hier lediglich den hierzulande nahezu unbekannten isländischen Film "Á annan veg" an eine US-amerikanische Umgebung angepasst. Das Ganze hat durchaus spaßige und berührende Momente, langweilt den Zuschauer aber über Strecken ebenso wie die Arbeit und die Einsamkeit die Protagonisten.



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