Der junge spanische Wissenschaftler Diego leidet häufig unter so genannten Déjà-Vu-Erlebnissen. Als er in den Nachrichten einen Bericht über einen Unfall in Buenos Aires sieht, bei dem ein Mann ums Leben kommt, der genauso aussieht wie er selbst, ist Diego. Als er mit seinen Eltern über den Vorfall spricht, erklären diese, dass sie ihn als Baby adoptiert und es nie fertig gebracht haben, ihm die Wahrheit zu sagen. Gegen den Willen seiner Frau Susan fliegt Diego nach Buenos Aires, um herauszufinden, wer seine leiblichen Eltern sind und stößt dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte, die ihn selbst in höchste Gefahr bringt ...

Der spanische Regisseur Guillermo F. Groizard drehte mit "Project Two" einen spannenden Thriller mir Mystery-Elementen, doch vieles kommt im Verlauf recht unwahrscheinlich daher. Das liegt vor allem daran, dass Groizard hier einfach zu viele thematische Nebenstränge eingebaut hat, so dass das Werk recht überfrachtet wirkt. Man denke nur an die Adaptionsgeschichte, die Verquickung des Geheimdienstes, oder die Figur des Mad scientist, der Menschen verachtende Experimente durchführt. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen!



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