Einen wahren Bildersturm entfachte der britische Regisseur Peter Greenaway, als er William Shakespeares letztes Drama "Der Sturm" zur Grundlage seines bisher ehrgeizigsten Projektes machte: Eine visuelle Komposition, in der John Gielgud gleichzeitig Shakespeare und Prospero spielt.

Aus dem Theaterstück wurde das sehr Greenaway'sche Kino-Ereignis: Ein umstrittenes wie faszinierendes Meisterwerk, mit dem großen Sir John Gielgud in der Hauptrolle, opulenten Bildern und wiederum Musik von Michael Nyman. Greenaway drehte seinerzeit in der neuen HDTV-Technologie, die mehr Räumlicheit bietet, was aber nur mit speziellen Bildschirmen gesehen werden kann. Das Ganze ist nicht gerade leicht verständlich, aber für Fans ein Genuss.