Irgendwo in Baltimore: Der 24-jährige Cory ist an einer Überdosis Heroin gestorben, er war schon lange drogensüchtig. Am Tag vor seiner Beerdigung treffen sich Freunde und seine Familie und erinnern sich an den Verstorbenen ...

Der aus Baltimore stammende Filmemacher Matt Porterfield beschäftigt sich in diesem ungewöhnlichen Mix aus Drama und Dokumentarfilm, den er mit 12 Laiendarstellern drehte, mit dem Einbruch des Todes in die Tristesse einer Vorstadtsiedlung seiner Heimatstadt. Die Hinterbliebenen zeigt der Regisseur als Stellvertreter einer verlorenen Generation und schaltet sich auch schon mal aus dem Off ein, um die Freunde und die Familie des Toten nach ihren Befindlichkeiten zu befragen. Allerdings hat man derartige Bilder eines monotonen Lebens schon häufig und besser gesehen.



Foto: Joyce Kim