Auf der Antilleninsel Queimada kommt es Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Aufstand gegen die Kolonialmacht Portugal. Mit dabei ist auch der Brite William Walker, der die Insel für das britische Empire gewinnen will. Als Jahre später erneut ein Aufstand tobt - dieses Mal allerdings gegen die neuen Machthaber, ist auch Walker wieder zur Stelle. Was er nicht ahnt: Er muss gegen seine ehemaligen Weggefährten kämpfen ...

Der Italiener Gillo Pontecorvo begann seine Regie-Karriere als Assistent von Yves Allegret, nachdem er in Paris als Journalist und politischer Korrespondent gearbeitet hatte. Ab 1953 inszenierte Pontecorvo Dokumentationen, doch erst 1966 wurde er mit dem gefeierten Kriegsdrama "Schlacht um Algier" bekannt, das bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Drei Jahre später drehte Pontecorvo diese imposante Allegorie auf die Freiheitskämpfe in der Dritten Welt, die jedoch nicht an den kommerziellen Erfolg von "Schlacht um Algier" anknüpfen konnte und ein totaler Kinoflop wurde. Einen Gewinner gab es dennoch: Hauptdarsteller Marlon Brando, der nicht weniger als 750000 Dollar als Gage einstrich und Regisseur Pontecorvo an den Rand der Verzweiflung trieb. So wollte er zunächst den zweiten Hauptdarsteller Evaristo Márquez auswechseln lassen, weil dieser durch seine fehlende Professionalität die Dreharbeiten zusehens behinderte und setzte etwa durch, dass die Dreharbeiten von Kolumbien nach Marroko verlegt wurden, weil er durch das tropische Klima seine Gesundheit gefährdet sah.

Foto: EuroVideo