Eine Filmequipe kommt in ein vom Erdbeben zerstörtes nordiranisches Dorf, um den Film "Und das Leben geht weiter" zu drehen. Für eine Nebenrolle wird der junge Maurer Hossein engagiert. Er verliebt sich in seine Filmpartnerin Farchondeh und will sie heiraten. Die beim Erdbeben umgekommenen Eltern von Farchondeh hatten sich jedoch bereits gegen diese Heirat entschieden, was Hosseins Traum vom Liebesglück schier unmöglich macht. Doch Hossein gibt nicht auf: Hartnäckig begleitet er Farchondeh auf ihrem täglichen Weg durch den Olivenhain und hört nicht auf, sie zu umwerben...

Mit poetischen Bildern einer faszinierend schönen Landschaft, Witz und Ironie gibt Kiarostami einen weiteren Einblick in die Gesellschaft seiner Heimat. Gleichzeitig spielt der Regisseur auf seine beiden zuvor gedrehten Filme ("Wo ist das Haus meines Freundes","Und das Leben geht weiter") und seine Auffassung von Kino allgemein an. !Quer durch den Olivenhain" war seinerzeit einer der Wettbewerbsbeiträge auf den Filmfestivals Cannes und Locarno.