Zu der Hochzeit ihrer Schwester Rachel kommt Problemkind Kym mal wieder nach Hause. Nach vielen Drogenproblemen und einer längeren Entziehungskur tritt diese immer noch stets ruppig auf und stößt mit ihrer direkten, bissigen Art die Menschen aus ihrem Umfeld erneut vor den Kopf. So wird das Familienfest bald zu einem offiziellen Kampfgebiet, auf dem lange schwelende Spannungen brutal aufbrechen ...

Im Stile der Dogma-Filme beschreitet Top-Regisseur Jonathan Demme nach vierjähriger Spielfilm-Pause ("Der Manchurian Kandidat") neue Pfade, begleitet seine Protagonistin mit Wackelkamera bis auf die Toilette. Doch derlei Intimitäten verdichten das Porträt der Familie und deren Konflikte in keinster Weise. Lediglich Anne Hathaway überzeugt nach ihren doch eher süßlichen Rollen der Vergangenheit. Der Rest ist zumindest für Europäer ziemlich langweilig, weil tausendfach schon besser gesehen.

Foto: Sony Pictures