Der Pariser Drogenboss Liski heuert den Gangster Henri aus Nantes an. Der soll für ihn den Rauschgiftmarkt in der Hauptstadt kontrollieren. Henri lässt sich die Vertriebsnetze erklären, er erhält alle Adressen, Namen und Verstecke und er gibt sie an die Polizei weiter, denn Henri arbeitet für das Rauschgiftdezernat. Trotzdem wird er von der Pariser Polizei zusammen mit den Drogendealern verhaftet ...

Ein hartes, perfekt inszeniertes Genrewerk von Henri Decoin mit optimaler Besetzung. Die Stimmung des nächtlichen Paris wird durch hervorragende Aufnahmen wiedergegeben und Decoin gibt mit einigen aufschlussreichen Sequenzen einen Einblick in das gnadenlose Drogenmilieu. Jean Gabin und Lino Ventura standen in ihren langen Karrieren insgesamt sechs Mal gemeinsam vor der Kamera: Georges Lautner besetzte sie in "Wenn es Nacht wird in Paris" (1954), "Die Nacht bricht an" entstand 1957 unter der Regie von Gilles Grangier, Georges Lampin inszenierte "Schuld und Sühne" (1956) und Jean Delannoy besetzte sie in "Kommissar Maigret stellt eine Falle". Ihren letzten gemeinsamen Auftritt hatten sie 1969 in Henri Verneuils Klassiker "Der Clan der Sizilianer".

Foto: arte F/Gaumont