Ein Mann, eine Frau, eine Bar: Alex fühlt sich zu der attraktiven Aimee hingezogen, verbringt mit ihr eine Nacht und verlässt für sie seine Freundin, die der neuen Liebe erstaunlich ähnlich sieht. Aimee ist mit dem Schriftsteller August verheiratet, der wiederum eine ähnliche Geschichte gerade zu Papier bringen will. So entspringt doch alles nur der Fantasie des Schriftstellers und man sieht lediglich Figuren und sich ständig ändernde Handlungsstränge eines neuen Romans...

Was eine filmische Spielerei hätte werden können, entpuppt sich leider als lahmer Zock über verschiedene Spielmöglichkeiten der Liebe. Dass das Regiedebüt des Dänen Christoffer Boe in Cannes 2003 mit der Goldenen Kamera als bester Nachwuchsfilm ausgezeichnet wurde, klingt fast wie Hohn: der langweilige Aufbau der Geschichte, grobe, bis kaum erkennbare Bilder haben nichts mit atmosphärischer Dichte oder gar rauschhafter Fantasie zu tun.

Foto: MFA