Denkt man an den heutigen Iran, denkt man zunächst an Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der in einer seiner Reden schon die Vernichtung Israels forderte oder an die ungeklärten Fragen um die iranischen Atombombenbau. Wie aber sieht der Alltag im Iran aus? Mit welchen Problemen muss sich der Mensch auseinandersetzen? Wie lebt es sich in der islamischen Republik?

Der im Iran geborene Wahl-Hamburger Mohammad Farokhmanesh hat zwei Frauen, zwei Männer und ein junges Mädchen in ihrem Alltag inmitten der modernen, wenn auch islamisch geprägten Gesellschaft des heutigen Irans begleitet und gewährt dabei einen Blick hinter die Kulissen des Gottesstaates. Dabei wird schnell deutlich, dass seine Protagonisten ein "gespaltenes Leben" zwischen Müssen und Wollen führen. Offen, kritisch und gleichzeitig hoffnungsvoll sprechen die fünf über ihre Probleme, aber auch über ihre Chancen in ihrem Staat.

Foto: Mîtosfilm