Justus Vorbeck ist Anfang 50, glücklich verheiratet, und er hat einen guten Job als Werkstattleiter eines Stadttheaters. Doch in letzter Zeit ist er häufig unaufmerksam, zerstreut, und auch seine Frau Nina registriert beunruhigt, dass er immer vergesslicher wird. Schließlich geht Justus zum Arzt. Das niederschmetternde Ergebnis: Er leidet an Alzheimer und wird nach und nach seine geistigen Fähigkeiten verlieren - und dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo Nina schwanger ist. Justus muss seinen Job aufgeben, und für Nina wird das Zusammenleben mit ihm bald unerträglich. Eines Nachts kommt es zu einem schrecklichen Unfall, bei dem die hochschwangere Nina die Treppe hinabstürzt...

Die Alzheimer Krankheit wird immer noch häufig leichtfertig als Quelle für Witzchen missbraucht. Doch die Angehörigen eines Erkrankten können nicht darüber lachen, wenn ein nahestehender Mensch zum geistigen Wrack wird. Der Film zeigt diese Tragödie auf eindringliche Weise. Ob nun die Nebenhandlung mit Ninas Schwangerschaft und die melodramatischen Folgen nötig gewesen wären, darüber lässt sich vielleicht streiten. Trotzdem ein thematisch wichtiger Film.