In Istanbul begegnen sich zufällig der Türke Mehmet und der Kurde Berzan. Da der Kurde häufig mit der Polizei zu tun hat, gerät auch Mehmet in die Mühlen der türkischen Justiz, zumal er für einen Westtürken ungewöhnlich dunkelhäutig ist. Als er wieder auf freien Fuß kommt, ist er gezeichnet, wird von seinem Zimmernachbarn aus der Wohnung geschmissen und muss auf der Straße schlafen. Eines Tages trifft er Berzan wieder, der ihm sofort hilft und mit ihm seine Hütte in den Slums von Istanbul teilt...

Der türkische Alltag fernab vom kleinasiatischen Tourismus. Eine einfühlsam erzählte Alltagsgeschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem jungen Türken und einem Kurden, die aber auch viele Längen aufweist. Abgesehen davon entwirft der Film aber durchaus ein lebendiges Bild von der türkischen Metropole und den aktuellen politischen Konflikten.