Im East Village von New York lebt eine Gruppe befreundeter Künstler - allesamt warten auf ihren professionellen Durchbruch - munter vor sich hin. Möchtegern-Filmemacher Mark kann seine Ex-Freundin nicht vergessen, zumal die ihn wegen einer anderen Frau hat sitzen lassen. Marks Mitbewohner Roger ist ein Junkie, der auch noch Aids hat, dessen Freundin ist eine S&M-Tänzerin und dann taucht auch noch Ex-Wohnungsgenosse Tom auf, der seinen Lover, Drag-Queen Angel, mitbringt...

Vermutlich sorgte nur der übermäßige Broadway-Erfolg des Musical für diese völlig verkorkste Verfilmung von Chris Columbus, der ganz offensichtlich mit derlei Themen nichts anzufangen weiss. Alles wirkt überzogen, aufgesetzt, derbe künstlich und nervig. Ein Song klingt wie der andere, die Sänger sind fast allesamt schlecht, ebenso wie die Schauspieler, die fast komplett von der Bühnenfassung übernommen wurden. Ein durch und durch durchgestyltes Machwerk ohne Eigenleben! Da wünscht man sich lieber die maßlos veraltete Originalfassung von Puccinis "La Bohème"!

Foto: Sony Pictures