Der 22-jährige Frank hat in Paris an einer großen Handelsschule studiert. Nach einem erfolgreichen BWL-Abschluss wird er als Praktikant im Vorstand einer heimatlichen Firma eingestellt; ausgerechnet bei jenem Unternehmen, in dem sein Vater seit 30 Jahren als Arbeiter tätig ist. Da wundert es nicht, dass Frank bald zwischen die Fronten gerät, zumal durch sein Wirtschaftsverständnis Jobs wegrationalisiert werden; darunter auch der seines Vaters, der sich krumm geschuftet hat, um seinem Sohn das Studium zu ermöglichen...

Das hervorragend gespielte Sozialdrama von Laurent Cantat beschränkt sich nicht nur auf den typischen Vater-Sohn-Konflikt, sondern zeigt das oft unmenschliche, aber wirtschaftlich vorteilhafte Verhalten größerer Firmen. Dabei legte der Regisseur großen Wert auf Authentizität.