Mit den "Zorn"-Krimis ("Tod und Regen" und "Vom Lieben und Sterben") hat sich Axel Ranisch in den vergangenen Monaten in das Gedächtnis der Zuschauer gespielt.

In den ARD-Produktionen gab er den leicht trottelig wirkenden Assistenten der Titelfigur, und da die Einschaltquoten zufriedenstellend waren, wird man ihn in der Rolle des Ermitters Schröder sicherlich noch häufiger sehen. Was vielen TV-Zuschauern eher unbekannt ist: Axel Ranisch hat bereits mehrere gute Kinofilme inszeniert.

"Dicke Mädchen" war ein Hit in der Independent Szene und wurde ebenso wie die autobiografisch gefärbte Tragikomödie "Ich fühl mich Disco" auf diversen Festivals ausgezeichnet. Jetzt legt der Schüler von Rosa von Praunheim sein nächstes Werk vor, und wie in "Ich fühl mich Disco" steht ein Kind im Fokus.

Für das Leben lernt man

Erneut nimmt Ranisch eine tragische Ausgangssituation, erzählt seine Geschichte aber in lockeren Tönen: Hauptfigur ist Robby (Axel Ranischs Neffe Tadeus), der auf seine jüngere Schwester aufpassen soll. Doch das Mädchen wird entführt.

In seiner Verzweiflung und aus Angst vor der Strafe versteckt sich der Junge im Wald. Dort trifft er auf einen Zauberer und einen Räuberhauptmann, die ihm nichts Gutes wollen.

Aus der Not macht Robby jedoch eine Tugend: Er beschließt, beim Räuber in die Lehre zu gehen. Wenn er sich dessen Wissen angeeignet hat, kann er sich nicht nur gegen die Gesellen zur Wehr setzen, sondern auch seine Schwester zurückstehlen.

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