Die ausgefallenen Tanzstile "Krumping" und "Clowning" sind die beherrschende Kraft in ihrem Leben und ihre einzige, sehr persönliche Art zu Überleben. Sie heissen Tommy the Clown, Tight Eyez, Lil C und Miss Prissy. Sie leben in South Central, ein verrufenes Viertel in Los Angeles, in das sich nicht nur nachts kein Weißer traut. Und sie zeigen durch ihre enorme Willenskraft, dass es eine Alternative zu einem Leben in Gangs gibt. Durch ihr gezieltes Streben nach Moral und Werten brechen sie mit der gängigen Vorstellung amerikanischer Subkulturen und tragen zur Auflösung des "Hip-Hop"-Mythos als amerikanischem Ideal bei.

Das "New York Magazine" nannte ihn einmal den "Fellini der Fotografie": David LaChapelle, berühmt durch seine zahlreichen Mode- und Star-Fotografien, sowie Videoclips für Moby, Gwen Stefani oder Christina Aguilera. LaChapelle taucht in seinem Langfilm-Debüt in eine hierzulande bisher unbekannte Subkultur ein: In schnellen Bildern rauschen die Bewegungen des derzeit in den Straßen von Los Angeles pulsierenden Tanzstils auf den Zuschauer ein. LaChapelle begibt sich auf einen emotionalen und visuellen Trip, der Atem und Sprache raubt.

Foto: Rapid Eye Movies