Für seinen Film "Kansas City" lud Robert Altman 21 der zur Zeit besten jungen Jazzmusiker ein, die klassischen Musiknummern von Duke Ellington, Count Basie, Marie Lou Williams und vielen anderen zu spielen. Den Musikern gelang es, den Geist dieser Kompositionen zu beschwören und ihn mit ihrem eigenen Stil in Einklang zu bringen.

Die Musiksessions wurden simultan mit drei 35mm-Kameras in der Ausstattung des Films "Kansas City" aufgenommen. Einiges davon fand im Film Verwendung und ist nun erstmalig in voller Länge zu sehen. Zu den Höhepunkten gehört ein Ausschnitt der legendären Session mit den Saxophonisten Lester Young und Coleman Hawkins, die andächtig von dem, zu der Zeit 14-jährigen Charlie Parker beobachtet werden. Die Musiker improvisierten während einer dreiwöchigen Jam- Session im "Hey-Hey-Club", dem Hauptschauplatz des 1934 spielenden Films. Mit dabei: James Carter, Joshua Redman, Don Byron, David Murray, Cyrus Chestnut, Geri Allen und viele mehr. Der Film präsentiert fünfzehn Musiknummern. Harry Belafonte, einer der Hauptdarsteller des Spielfilms, spricht den Kommentar. Zusätzlich lässt Altman in wiederholten Einschüben Einwohner und Musiker aus Kansas City von ihren Erinnerungen an jene Zeit berichten.