Als sei der 26-jährige Robert Zimmermann mit seinem Namen (immerhin auch Bob Dylans Geburtsname) nicht genug gestraft: Dem Computerspiele-Entwickler geht sein gutsituiertes Elternhaus mächtig auf die Nerven und die weitestgehend harmonisch Beziehung zu seiner Arbeitskollegin Lorna ebenso. Da wundert es nicht, dass er sich Hals über Kopf verliebt. Doch das Objekt seiner Begierde ist die wesentlich ältere Reinigungsangestellte Monika. Die reagiert zunächst verwundert auf Roberts Avancen...

Liebesirrungen und –wirrungen bei Zimmermanns und Umgebung. Was nach lustiger Beziehungskomödie klingt, entpuppt sich über weite Strecken als missglückte Farce, die zudem von Leander Haußmann auch noch schlecht inszeniert wurde. Hier mag das billige Outfit und das schnelle Heruntergekurbel vielleicht Programm sein – die guten Darsteller indes werden hier völlig verbraten. Theatergröße Haussmann überzeugt hier als Filmregisseur erstmals überhaupt nicht.

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