Der Dokumentarfilm, der zeitgleich mit dem Kinostart auf DVD erscheint, will dem Zuschauer vor allem den Menschen Cristiano Ronaldo hinter dem Fußballer zeigen.

Imageprobleme

Ronaldo ist unbestritten einer der begnadesten Fußballer, der für diverse sportliche Rekorde steht. Doch viele verbinden mit dem Portugiesen noch immer ein schlechtes Bild, das vor allem von der WM 2006 herrührt. Bei den deutschen Fans hat sich die Szene eingebrannt, als der Stürmer zur Schwalbe abhebt und schon im Flug fragend zum Schiedsrichter blickt. Die Engländer verzeihen ihm dagegen nicht, dass er den Unparteiischen zu einer roten Karte für Wayne Rooney, seinem damaligen Mannschaftskameraden bei Manchester United, "überredete" und dann Richtung Ersatzbank zwinkerte.

Der aktuelle Dokumentarfilm, der Ronaldo 14 Monate lang begleitete, soll den Kicker nun in einem besseren Licht zeigen: Dazu gehören neben den Szenen auf dem Fußballplatz tränenreiche Erinnerungen seiner Mutter an die Kindheit des Superstars und Ronaldos Alltag als Vater des fünfjährigen Cristiano jr.

Erfahrener Biograf

Um dies alles angemessen auf die Leinwand zu bringen, hielt der Brite Asif Kapadia hinter den Kulissen die Zügel in der Hand. Der Filmemacher schuf bereits 2010 mit "Senna" einer Sportikone ein cineastisches Denkmal und drehte in diesem Jahr die gefeierte Winehouse-Biografie "Amy". Ronaldo-Fans werden daher mit Sicherheit ihre Feude an der Doku haben, und vielleicht beschert sie dem dreifachen Weltfußballer neue Anhänger.

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