Peggy, Sylvie, Isolde und Christine bewohnen gemeinsam eine Münchner Altbauwohnung. Ihre Frauen-WG lebt nach besonderen Regeln: Nur fünf Tage dürfen die Mitbewohnerinnen Männer zum Liebesspiel und anderen Vergnügungen nutzen, danach müssen die Lustobjekte getötet werden. Nichtsahnend kommt Thomas, ein alter Bekannter Peggys aus Hamburg, in die WG und quartiert sich vorerst dort ein. Nach und nach entdeckt er die Vorgehensweise der Frauen und überschreitet wissentlich seine 5-Tages-Frist, weil er Peggy nicht aufgeben will. Auch Peggy wird von den anderen Frauen gedrängt, sich an die Spielregeln zu halten. Am Starnberger See kommt es schließlich zum Showdown ...

Diesen grotesk-unterhaltsamen 68er-Film drehte Rudolf Thome mit einer außerordentlich schönen Fotografie und meist witzig-vertrackten Dialogen. Dabei griff der Regisseur gleich auf diverse Genres des Hollywood-Kinos zu und schuf einen Film, "der das Lebensgefühl einer Generation spiegelt, für die Lebens- und Kinoerfahrung eins sind" (Lexikon des Internationalen Films). Für seinen sogenannten "feministischen" Spielfilm holte Thome 1969 Deutschlands berühmteste Kommunardin Uschi Obermeier als Disco-Queen vor die Kamera.

Foto: ARD/Degeto